Editorial Business Photographer · NRW
Bevor ich eine Kamera in der Hand hatte, habe ich Anlagen gelesen.
Bevor ich Businessfotograf wurde, war ich 15 Jahre in der Stahlindustrie am Niederrhein, zuletzt als Stabsstelle der Geschäftsführung in Projekt- und Innovationsmanagement. Von der Anlage über die Umschulung zum Informatikkaufmann bis in die Konzernführung. Ich kenne den Druck einer Führungsetage. Und ich weiß: Ein gutes Bild kommt nicht aus dem Studio, es kommt aus dem Verständnis dafür, wer da fotografiert wird.
Matthias Skaletz ist Businessfotograf aus Dinslaken (NRW). Spezialisiert auf Business-Portraits, Headshots, Teamfotografie und Personal Branding für Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige in ganz NRW. Ehemaliger Produktionsarbeiter in der Stahlindustrie, Meisterschüler. Nach schweren Bandscheibenvorfällen und Notoperation 2017 berufsunfähig für körperliche Arbeit. Durch die Deutsche Rentenversicherung geförderte Umschulung zum Informatikkaufmann, Konzernkarriere als Stabsstelle der Geschäftsführung für Projekt- und Innovationsmanagement. Über 200 Shootings seit 2016. 46+ verifizierte 5-Sterne-Google-Bewertungen.
02 · Mein Werdegang
Vom Hochofen zum Headshot.
Bevor ich zur Kamera kam, habe ich 15 Jahre in der Stahlindustrie am Niederrhein gearbeitet. Davon zwölf Jahre als Produktionsarbeiter direkt an der Anlage, parallel die Meisterschule, aber nie als Meister angestellt. Was dann kam, war nicht geplant: mehrfache schwere Bandscheibenvorfälle, 2017 eine Notoperation, und danach das Urteil: berufsunfähig für die körperliche Arbeit an der Anlage. Die Deutsche Rentenversicherung ermöglichte mir eine Umschulung zum Informatikkaufmann, die ich bei einem Logistikkonzern absolvierte. Von dort durch die Abteilungen ins Projektmanagement, am Ende als Stabsstelle der Geschäftsführung, zuständig für Projekt- und Innovationsmanagement.
Ich habe gelernt, eine Anlage zu lesen, bevor ich gelernt habe, eine Kamera zu lesen. Beides hilft, wenn du Geschäftsführer fotografierst.
Was Ihnen das bringt: Ich verstehe, wie Bilder in der Außenkommunikation eines Unternehmens wirken. Ich kenne den Unterschied zwischen einem LinkedIn-Profilbild und einem Geschäftsbericht-Foto und warum beide unterschiedlich gemacht werden müssen. Ich erkenne, ob ein CEO sich vor der Kamera unwohl fühlt, weil er müde ist, oder weil er das Foto noch nicht verinnerlicht hat. Solche Unterschiede entscheiden über die Wirkung jedes Bildes.
2016 habe ich begonnen, mein Wissen aus der Industrie mit Editorial Photography zu verbinden. Heute fotografiere ich vor allem Geschäftsführer, Vorstände und Personal Brands aus NRW, Menschen, die wenig Zeit haben für Experimente, und denen es wichtig ist, dass ein Foto die wahre Seite zeigt, die im Tagesgeschäft oft untergeht.
Über 200 Shootings seit 2016. 46+ verifizierte 5-Sterne-Google-Bewertungen. Aber ehrlicher gesagt: Was zählt, ist die Frage, ob das Foto am Ende auf Ihrem Visitenkartenstapel landet, im Geschäftsbericht, oder auf einer Konferenz-Bühne.
03 · Methode
Wie ich arbeite.
Editorial Business Photography heißt für mich: jedes Shooting beginnt mit einer Strategie, nicht mit einer Kamera. Diese drei Bausteine ziehen sich durch jedes Projekt.
Strategisches Briefing
Wer betrachtet das Bild? Wo wird es eingesetzt? Welche Botschaft? Diese Fragen beantworten wir, bevor die Kamera überhaupt rauskommt. Aus dem Konzern-Mindset: kein Shooting ohne klares Ziel.
Editorial Director's Eye
Ich entscheide während des Shootings nicht für den Moment, sondern für die Bildwirkung am Ende, auf LinkedIn, im Geschäftsbericht, auf der Konferenz-Bühne. Magazintaugliche Reduktion statt Studio-Ästhetik.
Industrielle Disziplin
Aus meinem Konzern-Hintergrund: jedes Shooting hat einen klaren Ablauf, eine vorbereitete Checkliste und einen verbindlichen Zeitplan. Keine Überraschungen, keine Verzögerungen, keine Improvisation.
04 · Haltung
Was ich nicht mache.
Premium-Photography heißt für mich auch: zu wissen, was nicht passt. Drei Dinge, die ich bewusst nicht anbiete.
- Keine Hochzeiten. Ich bin Businessfotograf, kein Allrounder. Wenn jemand mich für eine Hochzeit anfragt, empfehle ich ihn weiter an Kolleg:innen, die sich darauf spezialisiert haben.
- Kein Posing-Drill. Wer steif vor der Kamera steht, weil er nicht weiß, wohin mit sich selbst, braucht keine 50 Anweisungen, er braucht ein Gespräch. Genau das mache ich.
- Keine Beauty-Retusche. Ich glätte keine Falten zu jugendlichem Glanz. Ich bearbeite editorial, wie eine Magazinredaktion. Wer wirken will, als wäre er 20 Jahre jünger, ist bei einem Beauty-Studio besser aufgehoben.
05 · Editorial Series
Wen ich vor meiner Kamera hatte.
Aus über 15 Personal-Branding-Interviews mit Führungskräften und Gründer:innen aus NRW, darunter Marcus Diekmann (CDO Sanicare), Melanie Kleemann (ex-IKEA, P&C), Marc André Pfeiffer (Wellnest), Dana Sabo (Executive Search Excellence) und Christian Rahn (cmo2go). Eine eigene Reihe direkt aus dem Rhein Ruhr-Gebiet.
06 · Stimmen
Was Kund:innen sagen.
5,0 Sterne · 46+ verifizierte Google-Bewertungen. Vertrauen, das aus echter Zusammenarbeit gewachsen ist.
07 · Häufige Fragen
Persönliche Fragen, die mir oft gestellt werden.
- Was hat dich von der Stahlindustrie zur Fotografie gebracht?
- Nicht durch eigene Entscheidung, sondern durch meinen Körper. Zwölf Jahre als Produktionsarbeiter in der Stahlindustrie am Niederrhein, parallel die Meisterschule, aber nie als Meister angestellt. Dann mehrfache schwere Bandscheibenvorfälle. 2017 eine Notoperation. Danach das Urteil: berufsunfähig für körperliche Arbeit. Die Deutsche Rentenversicherung hat mir eine Umschulung ermöglicht, ich habe sie als Informatikkaufmann bei einem Logistikkonzern absolviert. Von dort durch die Abteilungen ins Projektmanagement, am Ende als Stabsstelle der Geschäftsführung. Nebenher fotografiert, erste Aufträge bekommen, dann gemerkt: strukturiertes Denken, Konzernverständnis und Geduld mit Menschen sind in der Businessfotografie genau dort gefragt, wo andere Fotografen oft scheitern. 2016 war der Schritt komplett. Bereut habe ich ihn nie.
- Welches Shooting bleibt dir besonders in Erinnerung?
- Ein C-Level-Portrait für einen CDO eines mittelständischen Konzerns. Er kam mit dem Satz: ›Ich habe noch nie ein Foto gemacht, das ich gerne hergezeigt habe.‹ Nach 30 Minuten Gespräch, ohne Kamera, hatten wir eine Bildidee, die ihn als Person zeigte, nicht als Position. Das Foto ist heute auf seinem LinkedIn, in der Pressemappe, im Geschäftsbericht. Er hat es mir später per Mail geschrieben: ›Endlich ein Foto, das ich nicht mehr austauschen will.‹ Genau dafür mache ich das.
- Welche Kamera, welches Licht setzt du ein?
- Vollformat-Spiegellos, Festbrennweiten, keine Allrounder-Zooms. Beim Licht arbeite ich mit zwei bis drei Lichtquellen, oft in Kombination mit verfügbarem Tageslicht. Aber ehrlich gesagt: das Equipment ist sekundär. Ein gutes Bild entsteht aus der Vorbereitung, dem Gespräch und dem Auge, nicht aus der Kamera-Marke.
- Was lehnst du als Auftrag ab?
- Hochzeiten, Familienfotos, Sportveranstaltungen, alles im Privatbereich. Auch Business-Aufträge, bei denen ich merke, dass die Erwartungshaltung nicht zur Realität passt, z.B. wer Editorial-Niveau für 200 € erwartet. Da empfehle ich einen Kollegen weiter, der besser passt.
- Was machst du, wenn du nicht fotografierst?
- Ich bin Vater von zwei Kindern und verheiratet, das prägt schon mal den Tagesrhythmus. In der Freizeit fahre ich viel MTB, meistens am Niederrhein. Das schaltet den Kopf aus. Dann lese ich andere Bücher als man vielleicht erwartet: Dale Carnegie ›Wie man Freunde gewinnt‹ hat mein Leben verändert, das klingt groß aber stimmt. Gerhard Roth ›Warum wir andere Menschen nicht ändern können‹, Tobias Beck ›Die Rede deines Lebens‹. Bücher darüber, wie Menschen denken und warum sie reagieren wie sie reagieren. Wer regelmäßig Führungskräfte vor der Kamera hat, weiß warum das hilft. Und dann ist da noch meine Infrastruktur. Router mit OpenWRT, Home Assistant für die Hausautomatisierung, alles selbst eingerichtet, alles Open Source. Weil ich verstehen will, was dahinter steckt.
- Welche Mentor:innen oder Bücher haben deine Arbeit geprägt?
- Annie Leibovitz für ihre Editorial-Strecken, Peter Lindbergh für seine Reduktion, und im Business-Kontext Platon (das Magazin-Portrait, nicht der Philosoph) für seinen ungeschönten Look auf Mächtige. Aus der Konzern-Welt: Steve Jobs' Biografie von Walter Isaacson, wie ein Mensch sich selbst kompromisslos inszenieren kann, ohne unauthentisch zu wirken. Und dann Dale Carnegie ›Wie man Freunde gewinnt‹. Das klingt nach einem Selbsthilfeklassiker. Aber wenn du Führungskräfte fotografierst, die 30 Minuten Zeit haben und noch nie entspannt vor einer Kamera waren, weißt du warum dieses Buch alles verändert.
- Hast du auch mal Fehler gemacht?
- Ja, und ich erzähle sie gerne. Zweimal haben mich Anfängerfehler kalt erwischt. Beim ersten Mal habe ich zu dunkel belichtet. Das Problem: die Kleidung des Kunden war so nah am Hintergrundton, dass keine Freistellung mehr möglich war. Technisch saubere Bilder, für den geplanten Einsatz aber unbrauchbar. Der zweite Fehler: ich habe vergessen, dem Kunden vorher zu sagen, dass er die Taschen seines Sakkos leeren soll. Auf jedem Foto war das Sakko ausgebeult. Seit dem stehen beides auf meiner Briefing-Checkliste, die jeder Kunde vor dem Shooting bekommt.
- Was nervt dich an deiner Branche?
- Wenn Leute denken, ich drücke einfach auf einen Auslöser. Hinter jedem Shooting stecken Briefing, Vorbereitung, Ausrüstung, Anfahrt, Nachbearbeitung, Ablieferung, Abstimmungsrunden. Das Auslöserdrücken ist vielleicht fünf Prozent der Arbeit. Die anderen 95 Prozent sieht man auf dem Bild nicht, und genau das macht ein gutes Bild aus.
- Wann wusstest du, dass Businessfotografie dein Weg ist?
- Es gab einen konkreten Moment. Ich hatte meine ersten B2B-Fotos für einen Kunden gemacht, in einem Coworking Space im Medienhafen Düsseldorf. Personal Brand Fotos, nichts Großes. Ich habe sie abgeliefert und auf Feedback gewartet. Die Reaktion war ein Wort: atemberaubend. Nicht höflich, nicht nett, sondern wirklich überrascht. Da wusste ich: das ist kein Hobby. Das kann ich, und dafür gibt es einen Markt.
- Was verbindet dich mit Dinslaken und dem Ruhrgebiet?
- Ich bin in Dinslaken-Hiesfeld aufgewachsen und noch immer hier. Das ist keine Faulheit und kein Zufall. Früher war ich oft in Düsseldorf. Ich mag Städte, weil sie Menschen anziehen. Und Menschen sind mein Handwerk. Dinslaken liegt zwischen Ruhrgebiet und Rheinland, zwei Welten mit zwei verschiedenen Energien. Das passt zu mir.
- Was unterscheidet ein gutes von einem großartigen Businessfoto?
- Ein gutes Businessfoto zeigt jemanden korrekt. Ein großartiges zeigt jemanden so, wie er selbst gerne wahrgenommen werden möchte, und wie er an seinen besten Tagen tatsächlich ist. Das ist weniger Technik, mehr Empathie. Genau dort liegt mein Anspruch.
Nächster Schritt
Lassen Sie uns sprechen, bevor Sie investieren.
30 Minuten. Direkt per Kalender. Kein Verkaufsgespräch, wir klären, ob ich der richtige Fotograf für Ihr Projekt bin, bevor Sie investieren. Oder rufen Sie mich direkt an: +49 2064 6255667.
Standorte: Dinslaken · Düsseldorf · Köln · Essen · Duisburg · Dortmund · Bochum
Leistungen: Businessfotografie NRW · Personal Branding · Mitarbeiterfotos · Employer Branding
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