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Employer Branding Fotografie: Was es kostet & wie ein Shooting abläuft
Von
Matthias Skaletz
am .
Employer Branding richtig umsetzen: Talente anziehen & binden. Praxisleitfaden vom Businessfotograf NRW. Jetzt lesen und Strategie aufbauen.
„War for Talents" klingt nach einer Phrase aus einer HR-Konferenz. Aber hinter dem Klischee steckt eine sehr reale Herausforderung: Qualifizierte Fachkräfte haben heute in den meisten Branchen mehr Auswahl als Unternehmen. Die Frage ist nicht mehr nur, ob jemand die Stelle kann, sondern ob er oder sie das Unternehmen will.
Ich bin Matthias Skaletz, Businessfotograf aus Dinslaken. Employer Branding Fotografie ist für mich kein Nischenthema, es ist einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in der Businessfotografie. In diesem Artikel zeige ich dir, was wirklich gute Employer Branding Fotos ausmacht, was sie kosten und wie du ein Shooting dafür planst.
Kurz vorab: Employer Branding Fotografie zeigt den echten Alltag deines Unternehmens, Menschen bei der Arbeit, Räume, Atmosphäre, Kultur. Nicht gestellt, nicht hochglänzend, nicht wie ein Werbespot. Authentisch. Genau das ist der Unterschied der Bewerber überzeugt.
Matthias Skaletz | Businessfotograf, Dinslaken (NRW)
Ehemaliger Projektmanager, seit 5+ Jahren spezialisiert auf Employer Branding, Business Portraits und Corporate Fotografie im Rhein Ruhr-Gebiet. 46 Google-Bewertungen · 5,0 Sterne
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Was ist Employer Branding Fotografie?
Employer Branding Fotografie ist Businessfotografie, die speziell darauf ausgerichtet ist, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Sie zeigt Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag, echte Teammomente, das Büroumfeld und die gelebte Unternehmenskultur. Das Ziel ist es, potenziellen Bewerbern ein ehrliches und einladendes Bild davon zu geben, wie es ist, in diesem Unternehmen zu arbeiten. Employer Branding Fotografie unterscheidet sich von klassischer Unternehmenskommunikation dadurch, dass Authentizität und Menschlichkeit im Vordergrund stehen. Gestellte Hochglanzbilder wirken hier kontraproduktiv. Was zählt, sind echte Persönlichkeiten, natürliche Momente und eine Bildsprache, die Kultur und Werte spürbar macht. Unternehmen, die in hochwertige Employer Branding Fotografie investieren, gewinnen leichter qualifizierte Bewerber und senken die Kosten für Recruiting, weil sie als Marke authentisch wahrgenommen werden.
Was ist Employer Branding Fotografie und was nicht
Employer Branding Fotografie ist visuelle Kommunikation nach innen und außen, die zeigt was dein Unternehmen als Arbeitgeber ausmacht. Sie richtet sich primär an potenzielle Bewerber aber auch an bestehende Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren sollen.
Employer Branding Fotografie ist:
Mitarbeiter bei der echten Arbeit, konzentriert, kollaborativ, engagiert
Arbeitsräume und Atmosphäre, Büros, Produktionshallen, Meetingräume, Pausenbereiche
Teammomente, Meetings, Mittagessen, gemeinsame Projekte, Firmenevents
Führungskräfte die zugänglich und real wirken, nicht wie Hochglanzbroschüren-Fotos
Details die Unternehmenskultur zeigen, ohne dass man sie erklären muss
Employer Branding Fotografie ist nicht:
Stockfotos von lächelnden Menschen in sterilen Büros
Übermäßig inszenierte Szenen die niemand für echt hält
Nur Portraits ohne Kontext und Atmosphäre
Werbung für Produkte oder Dienstleistungen
Warum Employer Branding Fotos einen messbaren Unterschied machen
Konkrete Zahlen aus der Praxis:
Stellenanzeigen mit echten Mitarbeiterfotos erhalten bis zu 35 % mehr Bewerbungen als solche mit Stockfotos oder ohne Bilder
Karriereseiten mit authentischen Einblicken ins Unternehmen haben eine deutlich höhere Verweildauer, Bewerber verbringen mehr Zeit damit, sich das Unternehmen anzusehen
Mitarbeiter die ihr Unternehmen stolz in sozialen Medien zeigen, sind die glaubwürdigsten Markenbotschafter, und echte Fotos werden dabei viel häufiger geteilt als Hochglanzproduktionen
Der tiefere Grund: Bewerber googeln heute jeden Arbeitgeber bevor sie sich bewerben. Was sie finden, entscheidet mit ob sie überhaupt eine Bewerbung schicken. Wer auf der Karriereseite nur generische Texte und Stockfotos findet, bekommt nur die Bewerber, die keine andere Wahl haben.
Was gute Employer Branding Fotos zeigen, die 6 Bildkategorien
- 1. Mitarbeiterportraits
- Individuelle Portraits jeder Person, einheitlich in Stil und Hintergrund, aber mit eigener Persönlichkeit. Nicht die steife Passfoto-Ästhetik, sondern natürliche, zugängliche Bilder die zeigen: Hier arbeiten echte, interessante Menschen.
- 2. Teams bei der Arbeit
- Meetings, Zusammenarbeit, konzentriertes Arbeiten, spontaner Austausch, der Blick ins echte Arbeitsleben. Diese Bilder sind Gold für Karriereseiten, weil sie beantworten: Wie arbeiten die hier eigentlich zusammen?
- 3. Arbeitsräume und Atmosphäre
- Büros, Produktionshallen, Küchen, Pausenbereiche, Lounge-Ecken, der Raum erzählt viel über eine Unternehmenskultur. Modernes Open Space-Büro oder klassische Einzelbüros? Pflanzen und Tageslicht oder Großraum mit Kunstlicht? Das sehen Bewerber sofort.
- 4. Führungskräfte zugänglich
- Führungskräfte die nahbar, zugänglich und menschlich wirken, nicht wie auf einem Geschäftsbericht-Titelblatt. Ein CEO der im Gespräch mit einem Azubi zu sehen ist, wirkt authentischer als 10 Absätze über flache Hierarchien.
- 5. Gemeinschaft und Unternehmenskultur
- Firmenevents, Teamessen, Jubiläen, gemeinsame Momente, Bilder die zeigen: Diese Menschen arbeiten nicht nur zusammen, sie mögen sich auch. Das ist kaum in Texten vermittelbar, aber in Fotos sofort spürbar.
- 6. Details die Werte zeigen
- Nachhaltigkeits-Details, Auszeichnungen, innovative Ausrüstung, Arbeitsplatz-Gestaltung, kleine Bilder die große Aussagen machen. Ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz sagt mehr über Mitarbeiterwertschätzung als jede Stellenanzeige.
Welche Bilder gehören wohin? Kanalspezifische Empfehlungen
| Kanal | Empfohlene Bildtypen | Format |
|---|---|---|
| Karriereseite | Mitarbeiterportraits, Teams bei der Arbeit, Räume | Querformat, hohe Auflösung |
| LinkedIn Unternehmensseite | Teammomente, Führungskräfte, Events | 1:1 oder 16:9 |
| Stellenanzeigen | 1 bis 2 repräsentative Teambilder, Führungskraft des Teams | Variabel je Plattform |
| Instagram / Social Media | Atmosphäre, Kultur, hinter den Kulissen | 1:1 oder 4:5 (Portrait) |
| Interne Kommunikation | Events, Jubiläen, Teammomente | Flexibel |
| Print / Broschüren | Hochauflösende Portraits, repräsentative Teamfotos | Mind. 300 DPI |
Mein Tipp: Plane das Shooting von Anfang an mit allen Kanälen im Blick. In einer Session lassen sich Bilder in verschiedenen Formaten und Kompositionen erstellen, das spart Zeit und Budget gegenüber mehreren separaten Produktionen.
Planung eines Employer Branding Shootings, was du wissen musst
Ein Employer Branding Shooting ist aufwendiger als ein reines Portrait-Shooting. Es geht nicht nur um Gesichter, es geht um Atmosphäre, Abläufe, Räume und Momente. Das erfordert mehr Planung und mehr Zeit.
- Schritt 1: Botschaft definieren
- Was soll ein Bewerber nach dem Besuch deiner Karriereseite denken? Hier arbeite ich mit kompetenten Menschen auf Augenhöhe? Hier kann ich wachsen? Hier macht Arbeit Spaß? Diese Kernbotschaft bestimmt welche Szenen wir fotografieren.
- Schritt 2: Locations im Unternehmen auswählen
- Welche Räume spiegeln das Unternehmen am besten wider? Ich mache vor dem Shooting einen kurzen Location-Scout, entweder persönlich oder per Video. So wissen wir welche Räume sich eignen und wo wir Licht aufbauen müssen.
- Schritt 3: Mitarbeiter auswählen und informieren
- Nicht alle Mitarbeiter müssen, und wollen, fotografiert werden. Wer mitmacht, sollte es freiwillig tun. Zwang sieht man auf Fotos. Informiere rechtzeitig, erkläre den Zweck und hol Einverständniserklärungen ein (DSGVO).
- Schritt 4: Szenarien skizzieren
- Welche Szenen sollen entstehen? Meeting-Situation, konzentriertes Arbeiten am Rechner, Gespräch an der Kaffeemaschine, gemeinsames Mittagessen? Wir erstellen im Erstgespräch eine Szenen-Liste, die wird am Shooting-Tag abgearbeitet, ohne dass alles starr geskriptet ist.
- Schritt 5: Shooting-Tag koordinieren
- Ein Employer Branding Shooting im Unternehmen läuft anders als ein Portrait-Shooting, ich begleite den normalen Arbeitstag und greife Momente auf. Das erfordert eine Ansprechperson, einen groben Tagesplan und das Wissen der Mitarbeiter dass heute fotografiert wird.
Das Wichtigste: Authentizität schlägt Inszenierung
Hier ist das Paradoxon der Employer Branding Fotografie: Je mehr du versuchst, perfekte Bilder zu stellen, desto weniger überzeugend werden sie.
Bewerber spüren den Unterschied zwischen einem gestellten Happy-Office-Foto und einem echten Moment. Das Gehirn erkennt aufgesetzte Freundlichkeit in Millisekunden, genau wie bei LinkedIn-Fotos mit erzwungenem Lächeln.
Was wirklich funktioniert:
Menschen bei echter Arbeit statt bei der Simulation von Arbeit
Echte Gespräche statt gestellte Gesprächssituationen
Räume wie sie wirklich sind, nicht aufgeräumt bis zur Sterilität
Mitarbeiter die entspannt vor der Kamera sind, weil sie wissen was sie tun und warum
Mein Ansatz beim Employer Branding Shooting: Ich bin zunächst ein stiller Beobachter. Ich bewege mich durch das Unternehmen, lasse Szenen entstehen und greife die besten Momente auf. Erst wenn nötig, greife ich lenkend ein. Das Ergebnis sind Bilder, die wirken wie zufällig aufgenommen, aber technisch sauber und kompositorisch durchdacht sind.
Die 4 häufigsten Fehler bei Employer Branding Fotos
Fehler 1: Stockfotos auf der Karriereseite
Das ist heute sofort erkennbar, und sofort ein Vertrauensbruch. Wer auf der Karriereseite Stockfotos verwendet, signalisiert: Wir zeigen euch nicht wirklich. Das Gegenteil von dem was Employer Branding leisten soll.
Fehler 2: Nur Portraits, kein Kontext
Portraits sind wichtig, aber allein nicht ausreichend. Wer nur Profilfotos sieht, erfährt nichts über Arbeitsatmosphäre, Teamdynamik oder Unternehmenskultur. Employer Branding braucht Portraits und Kontext-Bilder.
Fehler 3: Zu wenige Mitarbeiter einbinden
Wenn nur 3 von 50 Mitarbeitern auf den Karriereseiten-Fotos zu sehen sind, fragen Bewerber: Sind das Sondermodelle? Warum sind die anderen nicht dabei? Je mehr Mitarbeiter (freiwillig!) mitmachen, desto glaubwürdiger und repräsentativer.
Fehler 4: Einmal machen und nie aktualisieren
Employer Branding Fotos altern. Haare, Gesichter, Räume, Teams ändern sich. Wer seit 5 Jahren dieselben Karriereseiten-Fotos hat, wirkt eingefroren. Ich empfehle alle 2 bis 3 Jahre ein Update-Shooting, kleiner Aufwand, große Wirkung.
Was kostet Employer Branding Fotografie?
Ein Employer Branding Shooting ist kein Standard-Portrait-Paket, es erfordert mehr Zeit, mehr Koordination und eine breitere Bildauswahl. Orientierung:
Employer Branding Paket (ab 3.500 € netto): 4 Stunden, bis 8 Personen, 20 bearbeitete Bilder, ideal für KMU die eine solide Karriereseiten-Ausstattung aufbauen wollen
Enterprise (individuell): Für ganztägige Produktionen, mehrere Abteilungen oder Standorte, große Teams, Angebot auf Anfrage
Dazu kommen optional Add-ons die ich anbiete:
Location Scout vorab, ich besuche das Unternehmen vor dem Shooting um die besten Spots zu identifizieren
Content Kickoff Workshop, Schulung wie das Team die Bilder authentisch auf LinkedIn und in Stellenanzeigen einsetzt
Fazit: Employer Branding Fotografie ist eine Investition in Rekrutierung
Gute Employer Branding Fotos sind keine Ausgabe für die Unternehmens-PR, sie sind ein direktes Recruiting-Werkzeug. Wer authentische Einblicke in seinen Unternehmensalltag zeigt, spricht genau die Menschen an die zu dieser Unternehmenskultur passen.
Das spart Zeit im Bewerbungsprozess, verbessert die Qualität der Bewerbungen und stärkt das Unternehmen als Marke, nach außen für Bewerber und nach innen für bestehende Mitarbeiter, die stolz auf das sind was gezeigt wird.
Ich fotografiere Employer Branding Shootings in der gesamten Rhein Ruhr Region: Dinslaken, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bochum und Köln.
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Häufig gestellte Fragen zur Employer Branding Fotografie
- Was ist Employer Branding Fotografie?
- Employer Branding Fotografie zeigt den echten Alltag eines Unternehmens als Arbeitgeber, Mitarbeiter bei der Arbeit, Teammomente, Arbeitsräume und Unternehmenskultur. Ziel ist es, potenzielle Bewerber authentisch anzusprechen und zu zeigen wie es wirklich ist, in diesem Unternehmen zu arbeiten.
- Warum sind Stockfotos auf Karriereseiten ein Problem?
- Bewerber erkennen Stockfotos sofort und verbinden sie mit Unglaubwürdigkeit. Wer auf der Karriereseite generische Stockfotos verwendet, signalisiert: Wir zeigen euch nicht wirklich wie wir sind. Das Gegenteil von dem, was Employer Branding leisten soll. Authentische Fotos erhöhen die Bewerbungsrate nachweislich.
- Welche Bilder braucht man für eine gute Karriereseite?
- Eine gute Karriereseite braucht: Mitarbeiterportraits (einheitlich), Teams bei der Arbeit, Arbeitsräume und Atmosphäre, Führungskräfte zugänglich und nahbar, Teammomente und Gemeinschaft. Die Mischung aus Portraits und Kontext-Bildern schafft ein vollständiges Bild des Unternehmens als Arbeitgeber.
- Wie oft sollte man Employer Branding Fotos aktualisieren?
- Alle 2 bis 3 Jahre empfiehlt sich ein Update-Shooting. Teams wechseln, Gesichter ändern sich, Räume werden renoviert. Veraltete Fotos wirken eingefroren und schaden der Glaubwürdigkeit. Ein kleineres Update-Shooting ist effizienter als ein kompletter Neustart.
- Müssen alle Mitarbeiter beim Employer Branding Shooting mitmachen?
- Nein, und das ist wichtig. Mitarbeiter die zwangsweise fotografiert werden, sehen das auf den Bildern an. Nur freiwillige Teilnehmer. Je mehr Mitarbeiter freiwillig mitmachen, desto glaubwürdiger und repräsentativer werden die Bilder. Eine DSGVO-konforme Einverständniserklärung für alle abgebildeten Personen ist erforderlich.
- Was kostet ein Employer Branding Shooting?
- Das Employer Branding Paket bei Matthias Skaletz beginnt ab 3.500 € netto (4 Stunden, bis 8 Personen, 20 bearbeitete Bilder). Für größere Produktionen mit mehreren Abteilungen oder Standorten gibt es individuelle Enterprise-Angebote. Im kostenlosen Erstgespräch wird der konkrete Bedarf besprochen.
- Wie bereitet man ein Employer Branding Shooting vor?
- Vor dem Shooting: Kernbotschaft definieren (was soll ein Bewerber denken?), Locations im Unternehmen auswählen, Mitarbeiter informieren und Einverständniserklärungen einholen, Szenen-Liste erstellen und einen Tagesablauf planen. Matthias Skaletz unterstützt bei der gesamten Vorbereitung.
- Welche Bilder eignen sich für Stellenanzeigen?
- Für Stellenanzeigen eignen sich 1 bis 2 repräsentative Teambilder oder ein Portrait der Führungskraft des Teams. Die Bilder sollten authentisch und einladend wirken, nicht zu formal. Stellenanzeigen mit echten Mitarbeiterfotos erhalten nachweislich mehr qualifizierte Bewerbungen als solche ohne Bilder.
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