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Branding Shooting: Was es ist, für wen es sich lohnt und wie du dich vorbereitest
Von
Matthias Skaletz
am .
Was ist ein Branding Shooting, wie läuft es ab, was kostet es und wie bereitest du dich vor? Definitiver Guide für Selbstständige, Coaches und Unternehmer.
Ein Branding Shooting ist kein Business Portrait mit einem anderen Namen. Es ist eine andere Kategorie von Aufnahme, mit einem anderen Ziel, einem anderen Ablauf und einem anderen Ergebnis.
Beim klassischen Business Portrait geht es um ein Bild: Kopf, Schultern, neutraler Hintergrund, fertig. Beim Branding Shooting geht es um eine Bildwelt: eine konsistente Sammlung von Bildern, die dich und dein Business auf Websites, Social Media, Präsentationen und Marketingmaterialien erlebbar macht.
Dieser Guide erklärt, was ein Personal Branding Shooting ist, für wen es sich lohnt, wie es abläuft und wie du dich optimal darauf vorbereitest.
Branding Shooting ist eine strukturierte Fotoproduktion, die gezielt Bildmaterial für die gesamte Markenkommunikation einer Person oder eines Unternehmens erstellt. Anders als ein klassisches Business Portrait, das ein einziges repräsentatives Bild liefert, produziert ein Branding Shooting ein vollständiges Bildset: Headshots, Action Shots beim Arbeiten, Fotos mit Requisiten aus dem Berufsalltag, verschiedene Outfits und mehrere Stimmungen für unterschiedliche Kommunikationskanäle. Laut einer Canva-Studie verwenden Marken, die konsistent mit eigenem Bildmaterial auftreten, im Vergleich zu Stockfoto-Nutzern 3,5-mal mehr Engagement auf Social Media. Ein Branding Shooting beginnt vor der Kamera: mit einem Briefing zu Positionierung, Zielgruppe, Kanälen und gewünschter Bildsprache. Wer weiß, wofür die Fotos eingesetzt werden, kann gezielt planen welche Motive gebraucht werden. Das Ergebnis ist ein Bildarchiv, das für sechs bis zwölf Monate Content auf Website, LinkedIn, Newsletter und Präsentationen ausreicht.
Kurz gefasst: Ein Branding Shooting liefert eine Bildwelt statt eines einzelnen Fotos. Es geht um deine Marke, deine Persönlichkeit und deinen Auftritt auf Website und Social Media. Für Selbstständige, Coaches, Berater und Unternehmer ist es das wirkungsvollste Instrument zur visuellen Positionierung.
Was ist ein Branding Shooting?
Ein Branding Shooting, oft auch Personal Branding Shooting oder Personal Brand Shooting genannt, ist ein fotografisches Konzept das gezielt auf Markenaufbau ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Gesicht, sondern die ganze Geschichte: Wer bist du, wofür stehst du, wie arbeitest du, was macht dich besonders?
Das Ergebnis ist eine Bildwelt: Hochformat-Bilder für Instagram-Stories und Stellenanzeigen, Querformat-Bilder für LinkedIn-Banner und Präsentationen, Detailaufnahmen von Händen, Arbeitssituationen oder Materialien, Portraits in verschiedenen Settings und mit verschiedenen Emotionen. Diese Bilder erzählen gemeinsam eine konsistente Geschichte über dich und dein Business.
Der entscheidende Unterschied zum klassischen Business Portrait: Beim Portrait steht das Gesicht im Mittelpunkt. Beim Branding Shooting steht die Marke im Mittelpunkt. Das Shooting ist deshalb immer mit einem Konzeptgespräch verbunden, in dem wir vorher klären was du zeigen willst, an wen du dich wendest und wo die Bilder eingesetzt werden.
Für wen lohnt sich ein Branding Shooting?
- Selbstständige und Freelancer
- Wenn du dein Business selbst verkaufst, bist du die Marke. Potenzielle Kunden entscheiden auf der Basis deiner Website und deines LinkedIn-Profils ob sie dich kontaktieren. Authentische, professionelle Branding Bilder die Persönlichkeit und Kompetenz zeigen sind hier kein Nice-to-have, sondern ein direkter Umsatzhebel.
- Coaches, Berater und Trainer
- In Branchen die auf Vertrauen basieren entscheiden Bilder besonders schnell. Wer wirkt nahbar und kompetent, wer steif und austauschbar? Ein Branding Shooting das deine echte Persönlichkeit zeigt senkt die Kontaktschwelle und erhöht die Qualität der Anfragen.
- Gründerinnen und Gründer
- Startups und neue Selbstständige brauchen von Anfang an eine klare visuelle Positionierung. Ein frühes Branding Shooting setzt eine Bildwelt, die auf allen Kanälen konsistent eingesetzt werden kann und professionellen Auftritt signalisiert bevor das Business vollständig aufgebaut ist.
- Unternehmer mit Sichtbarkeitsziel
- Wer als CEO, Inhaberin oder Geschäftsführer sichtbarer werden will, ob auf LinkedIn, als Speaker oder in Medien, braucht mehr als ein aktuelles Portraitfoto. Ein Branding Shooting liefert die Bildwelt für einen konsistenten, authentischen Auftritt über verschiedene Kontaktpunkte hinweg.
Was kommt raus? Die Bildwelt als Ergebnis
Das Ergebnis eines Branding Shootings ist keine Handvoll guter Portraits. Es ist eine Bildwelt, die dein Business auf verschiedenen Kanälen repräsentiert. Konkret bedeutet das:
Für deine Website: Hero-Bilder für die Startseite, Portraits für die Über-mich-Seite, Bilder für Leistungsseiten die dich in verschiedenen Situationen zeigen. Querformat für große Headerbilder, Hochformat für seitliche Layouts.
Für Social Media: Instagram- und LinkedIn-Content der für Wochen reicht. Verschiedene Motive, verschiedene Emotionen, verschiedene Settings, aber alle mit derselben Bildsprache und demselben Auftreten. Kein Recycling derselben drei Fotos.
Für Präsentationen und Bewerbungen: Professionelle Aufnahmen in verschiedenen Formaten die du in Pitch Decks, Speaker Bios oder Presseunterlagen einsetzen kannst.
Ein durchdachtes Branding Shooting liefert typischerweise 30 bis 80 fertig bearbeitete Bilder in verschiedenen Formaten und Settings. Das ist deutlich mehr als beim klassischen Portrait-Shooting und das ist auch die Absicht: genug Material um einen ganzen Content-Plan damit zu füllen.
Wie läuft ein Branding Shooting ab?
- 1. Strategiegespräch vorab
- Vor dem Shooting klären wir gemeinsam: Was ist deine Positionierung? Wer ist deine Zielgruppe? Welche Kanäle willst du bespielen und welche Bildformate brauchst du dafür? Welche drei Eigenschaften sollen die Bilder kommunizieren: seriös, nahbar, dynamisch, professionell, kreativ? Aus diesem Gespräch entsteht das Konzept für das Shooting.
- 2. Location-Wahl
- Location ist Markenbotschaft. Ein Stadtbüro, ein Loft, ein Stadtpark, ein Café, eine Industriehalle, ein Altbau-Treppenhaus. Welcher Hintergrund passt zu deiner Marke und zu dem was du deinen Kunden zeigen willst? Wir wählen die Location immer nach dem Konzept, nicht nach dem was gerade verfügbar ist.
- 3. Shooting-Tag
- Das eigentliche Shooting dauert je nach Umfang 1,5 bis 3 Stunden. In dieser Zeit wechseln wir mehrere Settings, mehrere Outfits wenn gewünscht und mehrere Bildstimmungen. Ich führe dabei durch den Tag, sodass du dich auf dich konzentrieren kannst statt auf die Technik.
- 4. Bildauswahl und Bearbeitung
- Nach dem Shooting erhältst du Zugang zu einem Kontaktbogen mit allen Rohbildern. Daraus wählst du deine Favoriten aus. Diese werden sorgfältig nachbearbeitet: Farbe, Kontrast, Hautton, alles mit dem Ziel authentische Bilder zu liefern die professionell wirken ohne überbarbeitet auszusehen.
- 5. Übergabe als Download
- Die fertigen Bilder bekommst du als Hochauflösende JPGs zum Download, aufgeteilt nach Querformat, Hochformat und Detailaufnahmen. Damit kannst du sofort loslegen.
Wie bereitest du dich auf ein Branding Shooting vor?
Die Vorbereitung macht den Unterschied zwischen Bildern die irgendwie gut aussehen und Bildern die wirklich zu dir passen. Fünf Punkte die du im Vorfeld klären solltest:
- Outfits planen und vortesten
- Bringe zwei bis drei Outfits mit, die du tatsächlich in deinem Business trägst. Keine Verkleidung, kein Sonderkostüm, keine Farben die du sonst nie trägst. Was du dir vorher in der Garderobe anziehst und dir wohl damit fühlst, ist auf den Fotos sichtbar. Einfarbige, gemusterte und strukturierte Teile kombinieren für Abwechslung.
- Haare und Make-up
- Professionelles Styling lohnt sich für die meisten Menschen, weil Kamera und Nachbearbeitung bestimmte Aspekte verstärken. Wer sonst kein Make-up trägt, braucht nicht plötzlich eine volle Bühnenmaske. Aber ein dezentes Make-up das die eigenen Züge etwas herausarbeitet macht auf Fotos oft einen deutlichen Unterschied.
- Bildwelt im Kopf haben
- Schau dir vor dem Shooting drei bis fünf LinkedIn-Profile oder Websites an, die du fotografisch ansprechend findest. Nicht um sie zu kopieren, sondern um ein Gefühl zu entwickeln was dir gefällt. Dieses Moodboard besprich vorab mit dem Fotografen, damit das Konzept klar ist.
- Genug Zeit einplanen
- Ein Branding Shooting ist kein Sprint. Plane mindestens 2 Stunden ein, dazu Anfahrt und Umkleidezeit. Wer unter Zeitdruck steht ist auf den Bildern sichtbar angespannt. Die besten Bilder entstehen wenn du weißt, dass du nicht hetzen musst.
- Props und Attribute
- Gibt es Objekte die dein Business visualisieren? Ein Buch das du geschrieben hast, ein Tablet mit deiner App, Werkzeug, ein Kaffeebebecher mit deinem Logo. Solche Details machen Bilder lebendig und zeigen was du machst statt nur wer du bist.
Was kostet ein Branding Shooting?
Branding Shootings starten bei professionellen Fotografen im Bereich 790 bis 1.800 Euro netto für Selbstständige und Einzelpersonen. Was den Unterschied macht: Umfang des Vorgespräch und Konzepts, Anzahl der Settings und Locations, Anzahl der finalen Bilder und die Nachbearbeitungstiefe.
Was günstiger wird suggeriert, liefert in der Regel weniger Konzept und weniger Bilder. Wer 200 Euro für ein Branding Shooting zahlt, bekommt ein erweitertes Portrait-Shooting ohne die strategische Tiefe die das Format erst sinnvoll macht.
Eine sinnvolle Orientierung: Was ist die Bildwelt für dein Business wert? Wer über die nächsten zwei Jahre denkt, auf LinkedIn aktiv sein will und eine professionelle Website anstrebt, rechnet den Investitionsbetrag schnell auf einzelne Bilder herunter. Bei 60 Bildern und 1.200 Euro sind das 20 Euro pro Bild für Bilder die zwei Jahre oder länger in Gebrauch sind.
Mehr zu Paketen, Preisen und was bei mir inbegriffen ist steht auf der Leistungsseite für Personal Branding. Ein Erstgespräch ist kostenlos.
Häufige Fragen zum Branding Shooting
- Was ist der Unterschied zwischen einem Branding Shooting und einem Business Portrait?
- Ein Business Portrait liefert ein oder wenige Bilder, meist nur das Gesicht. Ein Branding Shooting liefert eine Bildwelt: mehrere Settings, mehrere Motive, verschiedene Formate. Im Mittelpunkt steht nicht nur wie du aussiehst, sondern wer du bist, wofür du stehst und was du machst. Das Ergebnis ist deutlich mehr Material das auf Website, Social Media und Marketingmaterialien einsetzbar ist.
- Wie lange dauert ein Branding Shooting?
- Ein Branding Shooting dauert in der Regel 1,5 bis 3 Stunden, je nach Umfang und Anzahl der Settings. Hinzu kommt das Vorgespräch vorab, das 30 bis 60 Minuten dauert und in dem wir Konzept, Location und Bildsprache klären. Der Shooting-Tag selbst ist intensiv aber strukturiert, du wirst geführt und musst dir keine Gedanken über Technik oder Regie machen.
- Wo findet ein Branding Shooting statt?
- Die Location ist Teil des Konzepts. Möglichkeiten sind: dein Büro oder Arbeitsplatz (wenn er deine Marke repräsentiert), eine externe Location wie ein Café, ein Co-Working-Space oder ein Loft, urbane Außenlocations wie Innenstädte, Parks oder Industriequartiere, oder ein Studio wenn du einen neutralen, kontrollierten Hintergrund bevorzugst. Wir besprechen das vorab und wählen nach deiner Markenidentität.
- Wie viele Bilder bekomme ich von einem Branding Shooting?
- Das hängt vom gewählten Paket ab. Typisch sind 30 bis 80 fertig bearbeitete Bilder in verschiedenen Formaten. Diese sind für den sofortigen Einsatz optimiert: Website-Bilder in Querformat, Social-Media-Bilder in Hochformat, Detailaufnahmen für Storytelling. Wichtiger als die Zahl ist die Vielfalt: du brauchst verschiedene Motive, nicht viele Varianten desselben Moments.
- Muss ich für ein Branding Shooting besonders gut aussehen?
- Nein. Du musst du selbst sein. Die besten Branding Bilder zeigen Menschen so wie sie wirklich sind, nahbar und authentisch, nicht wie auf einem Hochglanzplakat. Professionelles Styling hilft dabei das Beste aus dir herauszuholen, ohne dich zu verkleiden. Was auf den Bildern überzeugt ist Präsenz, nicht Perfektion.
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