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Business-Fotoshooting vorbereiten: Tipps & Checkliste 2026
Von
Matthias Skaletz
am .
Optimal vorbereitet ins Business-Fotoshooting: vollständige Checkliste, Outfit-Tipps & Location-Wahl. 6 häufige Fehler vermeiden. Matthias Skaletz, NRW.
Die meisten Menschen, die zu mir ins Shooting kommen, haben vorher eine ähnliche Frage: „Was soll ich eigentlich tun, damit die Bilder gut werden?“ Die ehrliche Antwort ist: Das Wichtigste passiert vor dem Shooting, nicht während.
Ich bin Matthias Skaletz, Businessfotograf aus Dinslaken. Nach über fünf Jahren und Hunderten von Business-Shootings weiß ich genau, was gut vorbereitete Kunden von schlecht vorbereiteten unterscheidet und warum das auf den Fotos sichtbar ist. In diesem Artikel gebe ich dir alles was du brauchst, um optimal vorbereitet ins Shooting zu gehen: Checkliste, Outfit-Tipps, Location-Wahl und was am Tag selbst zählt.
Kurz zusammengefasst: Plane Outfit und Friseur 1–2 Wochen im Voraus. Lass dir eine Checkliste schicken. Schlaf gut. Komm 10 Minuten früher. Den Rest übernehme ich du musst nichts über Posing wissen.
Matthias Skaletz | Businessfotograf, Dinslaken (NRW)
Ehemaliger Projektmanager, seit 5+ Jahren spezialisiert auf Business Portraits, Headshots und Corporate Fotografie im Rhein-Ruhr-Gebiet. 46 Google-Bewertungen · 5,0 Sterne
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Warum Vorbereitung den Unterschied macht
Ein Business-Fotoshooting ist kein Passfoto-Automat. Das Ergebnis hängt nicht nur von der Kamera oder dem Licht ab — es hängt davon ab, wie du dich fühlst, wie du aussiehst und wie entspannt du in den Ablauf gehst.
Kunden die gut vorbereitet kommen, sind entspannter. Entspannte Menschen sehen auf Fotos natürlicher aus. Natürliche Fotos überzeugen auf LinkedIn, der Website und im Lebenslauf. Das ist kein Zufall das ist das Ergebnis von 15 Minuten Vorbereitung.
Ich erlebe regelmäßig den Unterschied: Jemand kommt im frisch gebügelten Lieblingsoutfit, gut ausgeschlafen, mit einer klaren Vorstellung was er braucht und jemand kommt gestresst, unsicher was er anziehen sollte. Beide bekommen von mir denselben Einsatz. Aber die Startbedingungen sind fundamental verschieden.
Die vollständige Checkliste zur Shooting-Vorbereitung
📅 1–2 Wochen vorher
- Outfit auswählen & Probe tragen — sitzt alles? Nichts kneift?
- Kleidung reinigen und bügeln lassen
- Friseur-Termin buchen (Schnitt 3–5 Tage vor dem Shooting, damit er sich setzt)
- Bei Bedarf: Maniküre, besonders wenn Hände sichtbar sein sollen
- Reserveoutfit einplanen — ein Backup ist kein Luxus
- Shooting-Termin im Kalender blockieren, Puffer einplanen
📅 2–3 Tage vorher
- Nochmal durch die Vorbereitungs-Checkliste des Fotografen gehen
- Location und Anfahrt prüfen — Parkplätze, Fahrtzeit einplanen
- Kleidung aus dem Schrank holen und hängen lassen (damit Falten rausfallen)
- Eventuelle letzte Fragen an den Fotografen schicken
🌙 Am Abend vorher
- Früh schlafen — Augenringe und fahle Haut lassen sich begrenzt retuschieren
- Wenig Salz und kein Alkohol (beides zeigt sich im Gesicht)
- Outfit, Zubehör und Tasche bereits herrichten
- Smartphone aufladen — du wirst Referenz-Bilder zeigen wollen
☀️ Am Tag des Shootings
- Ausreichend frühstücken — auf núchternen Magen bist du gestresster
- Make-up: natürlich, nicht theatralisch — weniger ist mehr
- 10 Minuten früher ankommen — kein Zeitdruck am Start
- Alle Outfits einpacken, auch das Backup
- Schmuck und Accessoires nicht vergessen, falls gewünscht
- Tief durchatmen — du musst nichts über Posing wissen, das ist mein Job
Das Outfit: Die wichtigsten Regeln für Business-Fotos
Das Outfit ist der häufigste Stressfaktor vor einem Shooting und der am einfachsten lösbare. Hier die wichtigsten Regeln im Überblick:
Farben die auf Fotos gut funktionieren: Dunkelblau, Anthrazit, Grau, Weinrot, Olivgrün, Burgund. Diese Töne wirken seriös und kommen bei der Belichtung gut raus.
Was du meiden solltest: Reines Weiß (zu viel Kontrast, schwer zu belichten), Neonfarben, Knallgelb. Und: Kleidung die exakt deinen Hauttonnton hat — das sieht auf Fotos seltsam aus.
Muster: Feine Karos, enge Streifen und kleingemusterte Stoffe erzeugen den sogenannten Moiré-Effekt — ein digitales Flimmern auf dem Foto. Lieber einfarbige Oberteile oder grobe Muster wählen.
Fit schlägt Marke: Ein gut sitzender Anzug von H&M wirkt überzeugender als ein schlecht sitzender von Hugo Boss. Der Schnitt entscheidet keine Schultern die hängen, keine Ärmel die zu lang sind.
Branchenregeln: Kleide dich so wie zum Vorstellungsgespräch. Finanz, Recht, Medizin: klassisch. Kreativbranche, Start-ups, Marketing: gepflegt mit Persönlichkeit.
Für ausführlichere Tipps mit konkreten Beispielen nach Branche: Outfit fürs Business-Fotoshooting: Profi-Tipps vom Fotografen →
Die richtige Location: Studio, Büro oder Outdoor?
- Dein Büro oder Unternehmensgebäude
- Meine meistgewählte Option. Dein eigenes Umfeld erzählt die Geschichte deines Unternehmens — und strahlt Authentizität aus. Ich bringe das gesamte Equipment mit. Voraussetzung: Der Hintergrund muss sauber, aufgeräumt und ablenkungsfrei sein. Ideal für Führungskräfte, Teams und Unternehmen die sich in ihrem eigenen Kontext zeigen wollen.
- Studio (neutraler Hintergrund)
- Zeitlos, seriös, professionell. Grauer oder weißer Hintergrund fokussiert den Blick auf die Person. Perfekt für Bewerbungsfotos, Führungskräfteportraits und alle Branchen, in denen ein klassisch-professioneller Eindruck gefragt ist.
- Outdoor / urbane Umgebung
- Modern, dynamisch, lebendig. Gut für Kreativbranche, Coaches, Berater und Personal Branding Shootings. Natürliches Licht kann sehr schmeichelhaft sein — wenn Tageszeit und Wetter stimmen. Ich kenne die besten Locations in der Rhein-Ruhr-Region.
- Konferenzraum oder Meeting-Zone
- Ein oft unterschätzter Hintergrund. Zeigt professionelle Umgebung ohne zu klinisch zu wirken. Gut für Berater, Anwälte, Coaches und alle die häufig in solchen Settings arbeiten. Wichtig: Keine überfüllten Whiteboards oder bunte Post-its im Hintergrund.
Mein Tipp wenn du unsicher bist: Büro oder neutraler Hintergrund. Beide Optionen funktionieren immer — unabhängig von der Branche oder dem Verwendungszweck.
Haare, Make-up und Pflege: Was wirklich zählt
Haare: Friseur-Termin 3–5 Tage vor dem Shooting, nicht am Vortag. Ein frisch geschnittener Haarschnitt braucht etwas Zeit, um sich zu setzen und natürlich zu wirken. Für Männer: frisch rasiert am Tag des Shootings, oder den Bart bewusst gepflegt.
Make-up (für alle Geschlechter): Das Ziel ist eine natürliche, ebenmäßige Erscheinung — keine Übertreibung. Starkes Contouring, dramatisches Augen-Make-up oder unnatürliche Foundation-Töne sehen auf Businessfotos oft seltsam aus. Natürliche Haut, die gut gepflegt wirkt, ist das Ziel. Professionelle Retouche entfernt einzelne Unreinheiten ohnehin.
Was du vermeiden solltest:
Starker Sonnenbrand — schwer zu retuschieren
Frische Laserbehandlungen oder aggressive Peelings kurz vor dem Shooting
Viel Salziges oder Alkohol am Vorabend — beides zeigt sich in Schwellungen im Gesicht
Zu wenig Schlaf — Augenringe und fahle Haut begrenzen auch die beste Retouche
Was du vom Fotografen vorab klären solltest
Ein gutes Erstgespräch spart dir Zeit, Stress und Enttäuschung. Diese Fragen solltest du im Vorfeld klären:
Wo findet das Shooting statt? Kommt der Fotograf zu dir, oder musst du zu einem Studio?
Was soll ich mitbringen? Outfits, Accessoires, Requisiten?
Wie viele Outfits kann ich einplanen? Bei einem 30-Minüten-Shooting ist ein Outfit realistisch, bei 2 Stunden mehrere.
Wie ist der Ablauf? Gibt es eine Bildauswahl danach, oder bekommst du alle Rohbilder?
Wie lange dauert die Nachbearbeitung? Wichtig wenn du einen Abgabetermin hast.
Welche Nutzungsrechte sind enthalten? LinkedIn und Website — ja. Print-Kampagnen — oft separat.
Bei mir bekommst du nach dem Erstgespräch automatisch eine persönliche Vorbereitungs-Checkliste — zugeschnitten auf deine Branche, dein Paket und die geplante Location.
Was dich beim Shooting erwartet und was du nicht können musst
Das ist die Frage, die fast alle beschäftigt aber kaum jemand offen stellt: „Was wenn ich nicht weiß wie ich stehen oder schauen soll?“
Die Antwort: Das ist vollständig mein Job. Du musst kein Modell sein, keine Posing-Erfahrung haben und nicht wissen was „Dreiviertelansicht" bedeutet. Ich führe dich durch jeden Schritt — welche Position, wie der Kopfwinkel, wohin der Blick geht, wann ich auf den Auslöser drücke.
Was du mitbringen solltest:
Etwas Geduld mit dir selbst — die ersten Minuten fühlen sich für fast alle ein bisschen steif an. Das legt sich. Ich mache keine Fotos in den ersten Minuten, bevor du dich eingespielt hast.
Ein grobes Gefühl für den Verwendungszweck — LinkedIn-Profilfoto sieht anders aus als Pressefoto. Wenn du mir sagst wofür die Bilder sind, passe ich Stil und Ausdruck entsprechend an.
Referenzbilder wenn du welche hast — nicht zum Kopieren, sondern damit ich verstehe was dir gefällt: eher formal oder locker? Lächelnd oder seriös? Nahaufnahme oder mit Abstand?
Die meisten meiner Kunden sagen hinterher, es war entspannter als erwartet. Das ist kein Zufall.
Die 6 häufigsten Fehler bei der Shooting-Vorbereitung
- Fehler 1: Neue Kleidung ohne Probe tragen
- Neu gekaufte Kleidung direkt ins Shooting tragen ist riskant. Was im Spiegel zu Hause gut aussah, kann beim Sitzen oder Drehen plötzlich nicht mehr passen, kneift oder hat Transportfalten. Trage das Outfit mindestens einmal Probe — inklusive Sitzen und Bewegen.
- Fehler 2: Friseur am Vortag
- Ein frisch geschnittener Haarschnitt sieht oft noch etwas ungewohnt aus — er muss sich ein paar Tage setzen. Plane den Friseur-Termin 3–5 Tage vor dem Shooting. Das gilt auch für frische Haarfarbe.
- Fehler 3: Zu spät kommen
- Wer gehetzt ankommt, wirkt auf den Fotos gehetzt. Plane 10–15 Minuten Puffer ein — zum Ankommen, Durchatmen und kurzen Austausch. Die Fotos beginnen besser wenn du innerlich angekommen bist.
- Fehler 4: Nur ein Outfit einpacken
- Manchmal ist ein Outfit im echten Licht oder vor der Kamera anders als zu Hause. Ein Backup kostet dich nichts — außer ein bisschen Platz in der Tasche.
- Fehler 5: Ohne klare Vorstellung kommen
- Je mehr du mir im Vorfeld sagst — wofür die Bilder sind, welchen Ton du vermitteln willst, welche Verwendung geplant ist — desto gezielter kann ich arbeiten. Das Erstgespräch ist genau dafür da.
- Fehler 6: Auffälliger Schmuck oder starkes Make-up für ‚den besonderen Anlass"
- Ein Shooting ist kein Anlass für die große Bühne — es ist ein Termin für authentische, überzeugende Businessfotos. Auffälliger Schmuck, starkes Make-up oder extravagante Accessoires lenken vom Gesicht ab. Weniger ist hier fast immer mehr.
Nach dem Shooting: Bildauswahl und was als Nächstes passiert
Das Shooting ist vorbei — so geht es weiter:
Online-Galerie: Du bekommst Zugang zu einer Online-Galerie mit allen verwendbaren Aufnahmen. Du wählst deine Favoriten — ich bearbeite nur die ausgewählten Bilder aufwendig nach.
Professionelle Nachbearbeitung in Lightroom: Farbkorrektur, Belichtungsoptimierung, dezente Hautretusche — kein Overretouch, aber der professionelle Schliff der den Unterschied macht.
Lieferung in 5–7 Werktagen: Hochauflösende Dateien zum Download — Web-Auflösung für LinkedIn und Website, Print-Auflösung für Druck und Präsentationen. Inkl. aller Nutzungsrechte.
Für Details zu Paketen und Lieferumfang: Was kostet ein Business-Fotoshooting? →
Häufig gestellte Fragen zur Shooting-Vorbereitung
- Wie lange dauert ein Business-Fotoshooting?
- Das Business Starter Paket dauert 30 Minuten, das Professional Paket 2 Stunden, das Employer Branding Paket 4 Stunden. Mit An- und Abreise sowie Eingewöhnungszeit vor Ort etwa einen halben Morgen einplanen.
- Muss ich wissen wie ich posieren soll?
- Nein. Ich führe dich durch den gesamten Ablauf — Körperhaltung, Kopfwinkel, Blickrichtung, Ausdruck. Du musst keine Posing-Erfahrung mitbringen.
- Wie viele Outfits soll ich einpacken?
- Für ein 30-Minüten-Shooting: 1 Haupt-Outfit plus 1 Backup. Für ein 2-stündiges Shooting: 2–3 Outfits sinnvoll. Das gibt dir mehr Abwechslung bei der Bildauswahl.
- Was ist wenn das Wetter schlecht ist (Outdoor-Shooting)?
- Bei Outdoor-Shootings halte ich immer eine Indoor-Alternative bereit. Ich informiere dich 24 Stunden vorher wenn Wetterprobleme zu erwarten sind — und wir verschieben oder wechseln den Plan. Kein Shooting fällt wegen schlechten Wetters aus.
- Bekomme ich eine Checkliste vom Fotografen?
- Ja. Nach dem Erstgespräch bekommst du von mir automatisch eine persönliche Vorbereitungs-Checkliste — zugeschnitten auf dein Paket, deine Branche und die geplante Location.
- Kann ich das Shooting kurzfristig verschieben?
- Ja, innerhalb der Buchungskonditionen. Bitte rechtzeitig Bescheid geben — dann finden wir einen neuen Termin.
Noch eine Frage offen? → Kostenloses Erstgespräch buchen — ich antworte persönlich.
Fazit: So kommst du optimal vorbereitet ins Shooting
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick: Outfit 1–2 Wochen vorher planen und Probe tragen. Friseur 3–5 Tage vorher. Am Abend vorher früh schlafen, wenig Salz. Am Tag selbst: frühstücken, natürliches Make-up, 10 Minuten früher da sein. Den Rest übernehme ich.
Gut vorbereitet zu sein bedeutet nicht, dass du etwas über Fotografie wissen musst — es bedeutet, dass du entspannt ankommen kannst. Und das sieht man auf jedem Foto.
Ich fotografiere Business Portraits in der gesamten Rhein-Ruhr-Region: Dinslaken, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bochum und Köln.
→ Alle Pakete im Überblick · Outfit-Tipps ausführlich · Was kostet ein Shooting? · LinkedIn Profilfoto-Tipps
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