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Bewerbungsfotos selber machen: Anleitung, Tipps und Fehler (2026)

Bewerbungsfotos selber machen: Schritt für Schritt Anleitung mit Licht, Hintergrund und Kamera, die häufigsten Fehler und wann sich der Profi lohnt.

Bewerbungsfotos selbst machen, geht das? Ja, mit etwas Vorbereitung bekommen Sie zu Hause ein ordentliches Bewerbungsfoto hin, das für viele Bewerbungen ausreicht. In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Kamera oder Smartphone, Licht und Hintergrund richtig einsetzt, welche Fehler Sie vermeiden und wann sich der Gang zum Profi wirklich lohnt.

Ich bin Matthias Skaletz, Businessfotograf aus Dinslaken, und fotografiere seit 2016 Bewerbungsfotos und Business Portraits. Ich sage Ihnen hier ehrlich, was zu Hause funktioniert und wo die Grenzen liegen.

Matthias Skaletz | Businessfotograf, Dinslaken (NRW)

Seit 2016 auf Business Portraits, Personal Branding und Corporate Fotografie im Rhein-Ruhr-Gebiet spezialisiert. 49+ Google Bewertungen · 5,0 Sterne

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

Was sind Bewerbungsfotos?

Bewerbungsfotos sind professionelle Portraits, die als Teil von Bewerbungsunterlagen eingesetzt werden, um beim Personalverantwortlichen einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Sie zeigen den Bewerber in einem seriösen Umfeld und kommunizieren Persönlichkeit sowie Professionalität auf den ersten Blick. Bewerbungsfotos selbst zu machen ist technisch möglich, erfordert aber gute Kameratechnik, geeignete Beleuchtung und einen ruhigen Hintergrund. Viele Bewerbungsfotos aus eigener Hand scheitern an ungünstigen Lichtverhältnissen, verwackelten Aufnahmen oder unpassenden Hintergründen. Das Ergebnis wirkt dann unprofessionell, selbst wenn die Person überzeugend ist. Ein professionelles Bewerbungsfoto hingegen entsteht mit Erfahrung, Lichtgestaltung und einem Fotografen, der weiß wie er die Stärken des Motivs ins Bild bringt. Im Bewerbungsprozess signalisiert das Foto auch, wie sorgfältig jemand mit Details umgeht.

Kurz gesagt: Für ein gutes Bewerbungsfoto zu Hause brauchen Sie Tageslicht von vorne, einen ruhigen hellen Hintergrund, ein Stativ und den Selbstauslöser. Fotografiere auf Augenhöhe, nicht aus der Hand. Für Führungspositionen, wichtige Bewerbungen und einen einheitlichen LinkedIn Auftritt lohnt sich der Profi.


Kann man Bewerbungsfotos selbst machen?

Grundsätzlich ja. Smartphones liefern heute eine Bildqualität, die für ein einfaches Bewerbungsfoto ausreicht. Entscheidend ist nicht die teuerste Kamera, sondern Licht, Hintergrund und Ihre Haltung vor der Linse. Wer sich Zeit nimmt und ein paar Regeln beachtet, bekommt ein sauberes, freundliches Bild.

Die Grenze liegt woanders: Selbstauslöser statt Fotograf bedeutet, dass Sie niemand führt, der den richtigen Moment, Ihre Mimik und kleine Korrekturen im Blick hat. Genau das macht später den Unterschied zwischen ordentlich und überzeugend.


Licht ist wichtiger als die Kamera

Das beste Bewerbungsfoto entsteht mit weichem, gleichmäßigem Licht. Stellen Sie sich mit dem Gesicht zum Fenster, so kommt das Tageslicht von vorne und füllt Augen und Gesicht ohne harte Schatten. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht und Deckenlampen von oben, beides erzeugt unschöne Schatten unter Augen und Nase. Ein heller Raum mit großem Fenster ist fast immer besser als jede teure Kamera mit Blitz. Ist das Fensterlicht auf einer Seite zu stark, stellen Sie auf der Gegenseite ein weißes Laken oder einen hellen Karton auf, der das Licht sanft zurückwirft.


Was Sie für ein Bewerbungsfoto zu Hause brauchen

  • Kamera oder Smartphone: ein aktuelles Handy mit Porträtmodus reicht für den Anfang.
  • Stativ: Pflicht. Aus der Hand wird das Bild unruhig und die Perspektive falsch.
  • Selbstauslöser oder Fernauslöser: damit Sie in Ruhe in Position kommen.
  • Tageslicht: ein großes Fenster ist Ihre beste Lichtquelle.
  • Ruhiger Hintergrund: eine glatte, helle Wand ohne Muster, Bilder oder Türrahmen.

Schritt für Schritt zum eigenen Bewerbungsfoto

  • 1. Hintergrund wählen: stellen Sie sich rund einen Meter vor eine helle, glatte Wand, damit kein harter Schatten entsteht.
  • 2. Licht setzen: Blick zum Fenster, das Tageslicht kommt von vorne und leicht von der Seite. Kein hartes Mittagslicht, lieber weiches Licht.
  • 3. Kamera auf Augenhöhe: das Stativ so einstellen, dass die Linse genau auf Augenhöhe ist, niemals von unten oder oben.
  • 4. Ausschnitt wählen: Kopf und Schultern, etwas Luft über dem Kopf. Nutzen Sie nicht den extremen Weitwinkel, sonst verzerrt das Gesicht.
  • 5. Auslösen: Selbstauslöser starten, ruhig stehen, Schultern locker, Kinn leicht nach vorne und unten.
  • 6. Varianten machen: 30 bis 50 Aufnahmen mit kleinen Veränderungen in Mimik und Haltung. Aus vielen wählen Sie am Ende das beste.

Die häufigsten Fehler beim Bewerbungsfoto selber machen

  • Selfie aus der Hand: verzerrt das Gesicht und wirkt unprofessionell.
  • Handy-Blitz: macht hartes, flaches Licht und harte Schatten. Nutzen Sie Tageslicht.
  • Unruhiger Hintergrund: Zimmerpflanze, Türrahmen oder Poster lenken ab.
  • Falsche Perspektive: von unten wirkt überheblich, von oben unsicher.
  • Überbearbeitung: starke Filter und Weichzeichner wirken unecht, das merken Personaler sofort.
  • Falsches Outfit: wähle Kleidung passend zur Branche, ruhige Farben, keine grellen Muster.

Natürlich wirken: die richtige Mimik

Ein gutes Bewerbungsfoto lebt vom Ausdruck. Atme vor jeder Aufnahme ruhig aus, lass die Schultern sinken und denk an etwas Angenehmes, das lockert den Blick. Ein leichtes, echtes Lächeln wirkt sympathisch und kompetent, ein aufgesetztes Grinsen dagegen schnell unecht. Schauen Sie direkt in die Linse, als würden Sie Ihr Gegenüber freundlich begrüßen. Machen Sie ruhig Pausen zwischen den Aufnahmen, die entspanntesten Bilder entstehen meist nicht beim ersten Versuch.


Größe und Format fürs Bewerbungsfoto

Für die Online Bewerbung speichern Sie das Bild als JPG, im Hochformat, mit mindestens 600 mal 800 Pixeln. Für den klassischen Lebenslauf passt ein Seitenverhältnis von etwa 3 zu 4. Achten Sie auf eine moderate Dateigröße, damit Ihr Bewerbungs PDF nicht zu schwer wird.


Wann sich der Profi lohnt

Selbst gemachte Bewerbungsfotos sind gut für erste Bewerbungen, Praktika oder wenn es schnell gehen muss. Sobald es um eine wichtige Position, die Führungsebene oder einen einheitlichen Auftritt auf LinkedIn und im Lebenslauf geht, lohnt sich der Profi: bessere Lichtführung, professionelle Bildbearbeitung und jemand, der Sie sicher durch das Shooting führt.

Ich fotografiere Bewerbungsfotos in Düsseldorf und Köln sowie im gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet, vor Ort oder im mobilen Studio. Pakete ab 249 Euro netto, Lieferung in wenigen Werktagen. Alle Infos auf der Seite Bewerbungsfotos.

Verwandte Ratgeber: Bewerbungsfoto Größe und Format  ·  Bewerbungsfoto Hintergrund


Häufige Fragen: Bewerbungsfotos selber machen

  • Kann man Bewerbungsfotos mit dem Handy machen?

    Ja. Ein aktuelles Smartphone mit Porträtmodus liefert genug Qualität für ein einfaches Bewerbungsfoto. Wichtiger als die Kamera sind Tageslicht, ein ruhiger Hintergrund und ein Stativ auf Augenhöhe.

  • Welcher Hintergrund eignet sich für Bewerbungsfotos?

    Eine glatte, helle Wand ohne Muster, am besten in Weiß oder hellem Grau. Halten Sie etwas Abstand zur Wand, damit keine harten Schatten entstehen.

  • Wie viele Fotos sollte ich machen?

    Planen Sie 30 bis 50 Aufnahmen mit kleinen Variationen in Mimik und Haltung ein. So finden Sie sicher ein Bild, auf dem Sie natürlich und freundlich wirken.

  • Wann sollte ich lieber zum Profi gehen?

    Bei wichtigen Bewerbungen, Führungspositionen oder wenn Sie ein einheitliches Bild für Lebenslauf und LinkedIn brauchen. Ein Profi sorgt für bessere Lichtführung, professionelle Bildbearbeitung und führt Sie sicher durch das Shooting.

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Matthias Skaletz
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