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Bewerbungsfotos selber machen: Anleitung, Tipps und Fehler (2026)
Von
Matthias Skaletz
am .
Bewerbungsfotos selber machen: Schritt für Schritt Anleitung mit Licht, Hintergrund und Kamera, die häufigsten Fehler und wann sich der Profi lohnt.
Bewerbungsfotos selbst machen, geht das? Ja, mit etwas Vorbereitung bekommst du zu Hause ein ordentliches Bewerbungsfoto hin, das für viele Bewerbungen ausreicht. In diesem Ratgeber zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Kamera oder Smartphone, Licht und Hintergrund richtig einsetzt, welche Fehler du vermeidest und wann sich der Gang zum Profi wirklich lohnt.
Ich bin Matthias Skaletz, Businessfotograf aus Dinslaken, und fotografiere seit 2016 Bewerbungsfotos und Business Portraits. Ich sage dir hier ehrlich, was zu Hause funktioniert und wo die Grenzen liegen.
Kurz gesagt: Für ein gutes Bewerbungsfoto zu Hause brauchst du Tageslicht von vorne, einen ruhigen hellen Hintergrund, ein Stativ und den Selbstauslöser. Fotografiere auf Augenhöhe, nicht aus der Hand. Für Führungspositionen, wichtige Bewerbungen und einen einheitlichen LinkedIn Auftritt lohnt sich der Profi.
Kann man Bewerbungsfotos selbst machen?
Grundsätzlich ja. Smartphones liefern heute eine Bildqualität, die für ein einfaches Bewerbungsfoto ausreicht. Entscheidend ist nicht die teuerste Kamera, sondern Licht, Hintergrund und deine Haltung vor der Linse. Wer sich Zeit nimmt und ein paar Regeln beachtet, bekommt ein sauberes, freundliches Bild.
Die Grenze liegt woanders: Selbstauslöser statt Fotograf bedeutet, dass dich niemand führt, der den richtigen Moment, deine Mimik und kleine Korrekturen im Blick hat. Genau das macht später den Unterschied zwischen ordentlich und überzeugend.
Licht ist wichtiger als die Kamera
Das beste Bewerbungsfoto entsteht mit weichem, gleichmäßigem Licht. Stell dich mit dem Gesicht zum Fenster, so kommt das Tageslicht von vorne und füllt Augen und Gesicht ohne harte Schatten. Vermeide direktes Sonnenlicht und Deckenlampen von oben, beides erzeugt unschöne Schatten unter Augen und Nase. Ein heller Raum mit großem Fenster ist fast immer besser als jede teure Kamera mit Blitz. Ist das Fensterlicht auf einer Seite zu stark, stellst du auf der Gegenseite ein weißes Laken oder einen hellen Karton auf, der das Licht sanft zurückwirft.
Was du für ein Bewerbungsfoto zu Hause brauchst
- Kamera oder Smartphone: ein aktuelles Handy mit Porträtmodus reicht für den Anfang.
- Stativ: Pflicht. Aus der Hand wird das Bild unruhig und die Perspektive falsch.
- Selbstauslöser oder Fernauslöser: damit du in Ruhe in Position kommst.
- Tageslicht: ein großes Fenster ist deine beste Lichtquelle.
- Ruhiger Hintergrund: eine glatte, helle Wand ohne Muster, Bilder oder Türrahmen.
Schritt für Schritt zum eigenen Bewerbungsfoto
- 1. Hintergrund wählen: stell dich rund einen Meter vor eine helle, glatte Wand, damit kein harter Schatten entsteht.
- 2. Licht setzen: Blick zum Fenster, das Tageslicht kommt von vorne und leicht von der Seite. Kein hartes Mittagslicht, lieber weiches Licht.
- 3. Kamera auf Augenhöhe: das Stativ so einstellen, dass die Linse genau auf Augenhöhe ist, niemals von unten oder oben.
- 4. Ausschnitt wählen: Kopf und Schultern, etwas Luft über dem Kopf. Nutze nicht den extremen Weitwinkel, sonst verzerrt das Gesicht.
- 5. Auslösen: Selbstauslöser starten, ruhig stehen, Schultern locker, Kinn leicht nach vorne und unten.
- 6. Varianten machen: 30 bis 50 Aufnahmen mit kleinen Veränderungen in Mimik und Haltung. Aus vielen wählst du am Ende das beste.
Die häufigsten Fehler beim Bewerbungsfoto selber machen
- Selfie aus der Hand: verzerrt das Gesicht und wirkt unprofessionell.
- Handy-Blitz: macht hartes, flaches Licht und harte Schatten. Nutze Tageslicht.
- Unruhiger Hintergrund: Zimmerpflanze, Türrahmen oder Poster lenken ab.
- Falsche Perspektive: von unten wirkt überheblich, von oben unsicher.
- Überbearbeitung: starke Filter und Weichzeichner wirken unecht, das merken Personaler sofort.
- Falsches Outfit: wähle Kleidung passend zur Branche, ruhige Farben, keine grellen Muster.
Natürlich wirken: die richtige Mimik
Ein gutes Bewerbungsfoto lebt vom Ausdruck. Atme vor jeder Aufnahme ruhig aus, lass die Schultern sinken und denk an etwas Angenehmes, das lockert den Blick. Ein leichtes, echtes Lächeln wirkt sympathisch und kompetent, ein aufgesetztes Grinsen dagegen schnell unecht. Schau direkt in die Linse, als würdest du dein Gegenüber freundlich begrüßen. Mach ruhig Pausen zwischen den Aufnahmen, die entspanntesten Bilder entstehen meist nicht beim ersten Versuch.
Größe und Format fürs Bewerbungsfoto
Für die Online Bewerbung speicherst du das Bild als JPG, im Hochformat, mit mindestens 600 mal 800 Pixeln. Für den klassischen Lebenslauf passt ein Seitenverhältnis von etwa 3 zu 4. Achte auf eine moderate Dateigröße, damit dein Bewerbungs PDF nicht zu schwer wird.
Wann sich der Profi lohnt
Selbst gemachte Bewerbungsfotos sind gut für erste Bewerbungen, Praktika oder wenn es schnell gehen muss. Sobald es um eine wichtige Position, die Führungsebene oder einen einheitlichen Auftritt auf LinkedIn und im Lebenslauf geht, lohnt sich der Profi: bessere Lichtführung, professionelle Bildbearbeitung und jemand, der dich sicher durch das Shooting führt.
Ich fotografiere Bewerbungsfotos in Düsseldorf und Köln sowie im gesamten Rhein Ruhr Gebiet, vor Ort oder im mobilen Studio. Pakete ab 249 Euro netto, Lieferung in wenigen Werktagen. Alle Infos auf der Seite Bewerbungsfotos.
Häufige Fragen: Bewerbungsfotos selber machen
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Kann man Bewerbungsfotos mit dem Handy machen?
Ja. Ein aktuelles Smartphone mit Porträtmodus liefert genug Qualität für ein einfaches Bewerbungsfoto. Wichtiger als die Kamera sind Tageslicht, ein ruhiger Hintergrund und ein Stativ auf Augenhöhe.
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Welcher Hintergrund eignet sich für Bewerbungsfotos?
Eine glatte, helle Wand ohne Muster, am besten in Weiß oder hellem Grau. Halte etwas Abstand zur Wand, damit keine harten Schatten entstehen.
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Wie viele Fotos sollte ich machen?
Plane 30 bis 50 Aufnahmen mit kleinen Variationen in Mimik und Haltung ein. So findest du sicher ein Bild, auf dem du natürlich und freundlich wirkst.
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Wann sollte ich lieber zum Profi gehen?
Bei wichtigen Bewerbungen, Führungspositionen oder wenn du ein einheitliches Bild für Lebenslauf und LinkedIn brauchst. Ein Profi sorgt für bessere Lichtführung, professionelle Bildbearbeitung und führt dich sicher durch das Shooting.
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